Eigenkapitalbedarf für Wohnungen als Kapitalanlage verstehen
Die Frage nach dem erforderlichen Eigenkapital für eine Wohnung als Kapitalanlage ist fundamental für jeden Immobilieninvestor und kann nicht pauschal beantwortet werden. Der Eigenkapitalbedarf hängt von verschiedenen Faktoren ab: der gewählten Finanzierungsstrategie, der Bonität des Investors, der Objektqualität und den aktuellen Marktbedingungen. Eine durchdachte Eigenkapitalplanung bildet das Fundament für erfolgreiche und nachhaltige Immobilieninvestments.
Im Gegensatz zur Eigenheimfinanzierung gelten bei Kapitalanlagen meist strengere Eigenkapitalanforderungen, da Banken das Investmentrisiko höher bewerten. Zusätzlich müssen Anleger die Kaufnebenkosten berücksichtigen, die bei Eigentumswohnungen erheblich sein können. Eine realistische Planung des Eigenkapitalbedarfs verhindert finanzielle Engpässe und ermöglicht bessere Verhandlungsposition bei Banken.
Die strategische Eigenkapitalplanung beeinflusst nicht nur die Finanzierbarkeit, sondern auch die langfristige Rentabilität der Investition. Verschiedene Eigenkapitalquoten führen zu unterschiedlichen Rendite-Risiko-Profilen, die sorgfältig abgewogen werden sollten. Eine fundierte Analyse der eigenen finanziellen Situation und Anlageziele ist daher der erste Schritt zur optimalen Eigenkapitalstrategie.
Grundlagen der Eigenkapitalanforderungen
Minimale Eigenkapitalquoten bei Banken
Die meisten Banken erwarten bei Kapitalanlagen eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 bis 25 Prozent des Kaufpreises. Diese Mindestanforderung dient der Risikominimierung und zeigt die ernsthafte Investitionsabsicht. Unterhalb dieser Schwelle wird die Finanzierung erheblich schwieriger und teurer, da Banken das Ausfallrisiko als zu hoch bewerten.
Erstinvestoren ohne Immobilienerfahrung sollten mit höheren Eigenkapitalanforderungen rechnen. Banken bevorzugen erfahrene Investoren oder verlangen von Neueinsteigern zusätzliche Sicherheiten. Auch die Bonität, das Einkommen und bestehende Sicherheiten beeinflussen die Mindestanforderungen erheblich.
Empfohlene Eigenkapitalquoten für optimale Konditionen
Für bessere Finanzierungskonditionen empfehlen Experten Eigenkapitalquoten zwischen 30 und 40 Prozent des Kaufpreises. Diese höheren Quoten führen zu niedrigeren Zinssätzen, besseren Verhandlungspositionen und größerer Flexibilität bei der Finanzierungsgestaltung. Die Zinsersparnis kann über die Laufzeit erhebliche Summen ausmachen.
Höhere Eigenkapitalquoten schaffen auch größere Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Ereignisse. Bei Marktschwankungen, Reparaturkosten oder Leerständen bietet mehr Eigenkapital besseren Schutz vor finanziellen Problemen. Diese Sicherheit ist besonders bei der ersten Immobilieninvestition wertvoll.
Kaufnebenkosten vollständig aus Eigenkapital
Zusammensetzung der Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten sind erheblich bei Eigentumswohnungen und müssen vollständig aus Eigenkapital finanziert werden. Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Notar- und Grundbuchkosten betragen weitere 1,5 bis 2 Prozent. Bei Maklerbeteiligung kommen zusätzlich 3 bis 7 Prozent Provision hinzu.
Insgesamt können die Kaufnebenkosten 8 bis 15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Bei einer Wohnung für 300.000 Euro bedeutet dies zusätzliche Kosten zwischen 24.000 und 45.000 Euro. Diese erheblichen Summen müssen zusätzlich zum Eigenkapital für den Kaufpreis verfügbar sein.
Warum Kaufnebenkosten nicht finanziert werden sollten
Kaufnebenkosten generieren keinen direkten Ertrag und sind bei einem Verkauf meist verloren. Eine Finanzierung würde bedeuten, dass die Verschuldung höher ist als der Immobilienwert – eine strukturell schwache Position. Banken lehnen daher meist die Finanzierung von Kaufnebenkosten ab oder verlangen erhebliche Zinszuschläge.
Die vollständige Eigenkapitalfinanzierung der Kaufnebenkosten schafft von Beginn an eine positive Eigenkapitalposition. Bei einem notwendigen Verkauf entstehen keine strukturellen Verluste durch die Nebenkosten. Diese finanzielle Solidität ist wichtig für langfristig erfolgreiche Investments.
Eigenkapitalarten und -quellen
Klassische Eigenkapitalformen
Bargeld und Bankguthaben sind die flexibelsten Eigenkapitalformen und werden von allen Banken akzeptiert. Bausparverträge können ebenfalls als Eigenkapital verwendet werden, wobei die Tilgungsphase zu beachten ist. Auch Lebensversicherungen können beliehen oder gekündigt werden, wobei die Auswirkungen auf die Altersvorsorge berücksichtigt werden sollten.
Wertpapierdepots können als Eigenkapital dienen, unterliegen aber Wertschwankungen. Banken bewerten sie meist konservativer und verlangen oft zusätzliche Sicherheitsabschläge. Die Liquidierung von Wertpapieren kann steuerliche Konsequenzen haben, die in die Gesamtkalkulation einbezogen werden sollten.
Alternative Eigenkapitalquellen
Bereits vorhandene Immobilien können als Sicherheit für neue Investitionen dienen. Eine abbezahlte Eigenheimimmobilie kann beliehen werden, um Eigenkapital für weitere Investments zu generieren. Diese Strategie nutzt vorhandene Werte optimal, erhöht aber auch das Gesamtrisiko des Portfolios.
Familiendarlehen oder stille Beteiligungen können klassisches Eigenkapital ergänzen. Diese Konstruktionen erfordern sorgfältige rechtliche und steuerliche Gestaltung. Auch die Auswirkungen auf persönliche Beziehungen sollten bedacht werden. Schriftliche Vereinbarungen sind auch bei familiären Arrangements wichtig.
Optimierung der Eigenkapitalquote
Eigenkapitalrendite maximieren
Die optimale Eigenkapitalquote maximiert die risikoadjustierte Eigenkapitalrendite. Zu niedrige Quoten erhöhen das Risiko überproportional, während zu hohe Quoten Renditemöglichkeiten verschenken können. Der Hebeleffekt kann die Eigenkapitalrendite steigern, verstärkt aber auch Verluste bei negativer Entwicklung.
Die Berechnung der optimalen Quote berücksichtigt die Immobilienrendite, Finanzierungskosten, Risikofaktoren und steuerliche Effekte. Bei positiven Spreads zwischen Immobilienrendite und Finanzierungskosten kann eine höhere Verschuldung vorteilhaft sein. Umgekehrt sollte bei geringen Spreads mehr Eigenkapital eingesetzt werden.
Finanzierungskosten versus Eigenkapitalkosten
Bei der Eigenkapitaloptimierung müssen die Opportunitätskosten des eingesetzten Kapitals berücksichtigt werden. Wenn das Eigenkapital alternative Anlagen mit höheren Renditen ermöglichen würde, kann eine höhere Fremdfinanzierung sinnvoll sein. Diese Abwägung erfordert eine realistische Bewertung alternativer Anlagemöglichkeiten.
Auch die steuerliche Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen beeinflusst die optimale Struktur. Bei hohen persönlichen Steuersätzen können die steuerlichen Vorteile der Fremdfinanzierung die Finanzierungskosten teilweise kompensieren. Eine ganzheitliche Nachsteuer-Betrachtung ist für die Optimierung wichtig.
Risikoaspekte verschiedener Eigenkapitalquoten
Niedrige Eigenkapitalquoten und ihre Risiken
Niedrige Eigenkapitalquoten zwischen 10 und 20 Prozent können hohe Eigenkapitalrenditen ermöglichen, bringen aber erhebliche Risiken mit sich. Bei Wertverlusten der Immobilie kann schnell eine Überschuldungssituation entstehen. Auch höhere Finanzierungskosten belasten die Rentabilität.
Das Zinsänderungsrisiko ist bei hoher Verschuldung besonders problematisch. Steigende Zinsen bei Anschlussfinanzierungen können zu untragbaren Belastungen führen. Auch Liquiditätsprobleme bei Leerständen oder Reparaturen sind wahrscheinlicher, da weniger finanzielle Puffer vorhanden sind.
Hohe Eigenkapitalquoten als Sicherheitsstrategie
Eigenkapitalquoten über 50 Prozent bieten hohe Sicherheit und niedrige laufende Belastungen. Das Risiko von Überschuldung oder Liquiditätsproblemen ist minimal. Auch bei Marktschwankungen oder unvorhergesehenen Kosten bleibt die finanzielle Situation stabil.
Die hohe Sicherheit erkauft man sich jedoch mit niedrigeren Eigenkapitalrenditen. Das gebundene Kapital könnte möglicherweise in anderen Anlagen höhere Erträge erzielen. Auch die steuerlichen Vorteile der Fremdfinanzierung werden nicht optimal genutzt. Eine Abwägung zwischen Sicherheit und Rendite ist notwendig.
Finanzierungsstrategien für Eigentumswohnungen
Klassische Annuitätendarlehen
Annuitätendarlehen mit konstanten monatlichen Raten sind die häufigste Finanzierungsform für Eigentumswohnungen. Die Planungssicherheit durch gleichbleibende Belastungen ist besonders bei ersten Investments wertvoll. Die anfängliche Tilgungsrate bestimmt die Entschuldungsgeschwindigkeit und sollte zur Anlagestrategie passen.
Bei Kapitalanlagen sind anfängliche Tilgungsraten zwischen 2 und 4 Prozent üblich. Höhere Tilgungen führen zu schnellerer Entschuldung, belasten aber die laufende Liquidität. Niedrigere Tilgungen verbessern den Cash-Flow, verlängern aber die Entschuldungsdauer. Die persönliche Situation bestimmt die optimale Balance.
Tilgungsfreie Finanzierungen
Tilgungsfreie Darlehen können bei Kapitalanlagen steuerliche Vorteile bieten, da die vollen Zinsen absetzbar sind. Diese Konstruktionen erfordern jedoch eine sichere Tilgungsquelle zum Laufzeitende. Lebensversicherungen, Bausparverträge oder andere Anlagen können als Tilgungsersatz dienen.
Das Risiko tilgungsfreier Finanzierungen liegt in der ungewissen Entwicklung der Tilgungsquelle. Wenn die geplanten Erträge nicht realisiert werden, entstehen Finanzierungslücken. Auch die disziplinierte Ansparung der Tilgungsmittel erfordert Selbstkontrolle. Eine sorgfältige Planung und regelmäßige Überwachung sind unerlässlich.
Steuerliche Optimierung der Eigenkapitalstruktur
Maximaler Schuldzinsenabzug
Bei vermieteten Wohnungen sind Schuldzinsen vollständig als Werbungskosten absetzbar. Eine höhere Fremdfinanzierung führt zu höheren absetzbaren Zinsen und damit zu Steuervorteilen. Diese steuerliche Wirkung kann die effektiven Finanzierungskosten erheblich reduzieren.
Die Steuerersparnis hängt vom persönlichen Steuersatz ab und kann bei Spitzensteuersätzen über 40 Prozent der Zinslast betragen. Diese erheblichen Einsparungen sollten bei der Eigenkapitalplanung berücksichtigt werden. Allerdings sollten steuerliche Aspekte nie der alleinige Grund für Finanzierungsentscheidungen sein.
Abschreibung und Verlustverrechnung
Die Kombination aus Schuldzinsenabzug und Gebäudeabschreibung kann in den ersten Jahren zu steuerlichen Verlusten führen. Diese Verluste können mit anderen Einkünften verrechnet werden und zu Steuererstattungen führen. Der verbesserte Cash-Flow kann die Eigenkapitalrentabilität erhöhen.
Die Verlustverrechnung ist besonders bei hohen anderen Einkünften vorteilhaft. Die Steuererstattungen können zur Tilgung verwendet oder in weitere Investments fließen. Eine strategische Steuerplanung kann diese Effekte optimal nutzen und die Gesamtrendite verbessern.
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Liquiditätsplanung und Reserven
Notwendige Liquiditätsreserven
Neben dem Eigenkapital für Kauf und Nebenkosten sollten ausreichende Liquiditätsreserven vorhanden sein. Reparaturen, Modernisierungen, Leerstandszeiten oder persönliche Notfälle können zusätzlichen Kapitalbedarf schaffen. Ohne ausreichende Reserven können solche Ereignisse die gesamte Investition gefährden.
Als Richtwert gelten drei bis sechs Monatsmieten als Mindestliquiditätsreserve pro Wohnung. Bei älteren Objekten oder höheren Risiken können größere Reserven sinnvoll sein. Diese Reserven sollten schnell verfügbar sein und nicht in langfristigen Anlagen gebunden werden.
Flexibilität für Chancen
Ausreichende Liquidität ermöglicht es auch, auf Marktchancen zu reagieren. Günstige Kaufgelegenheiten, Modernisierungsmöglichkeiten oder Portfolioerweiterungen erfordern verfügbares Kapital. Investoren mit ausreichenden Reserven können opportunistisch agieren und ihre Renditen optimieren.
Die Balance zwischen eingesetztem Kapital und Liquiditätsreserven bestimmt die Flexibilität des Investors. Zu hohe Liquiditätshaltung reduziert die Rendite, zu niedrige Reserven schränken die Handlungsfähigkeit ein. Eine strategische Liquiditätsplanung berücksichtigt beide Aspekte.
Marktphasen und Eigenkapitalstrategie
Anpassung an Marktzyklen
Die optimale Eigenkapitalstrategie kann sich je nach Marktphase unterscheiden. In unsicheren Zeiten oder bei hohen Bewertungen sind höhere Eigenkapitalquoten sinnvoll. In Phasen günstiger Bewertungen und niedriger Zinsen können niedrigere Quoten attraktiv sein.
Auch die Verfügbarkeit von Fremdkapital schwankt mit den Marktzyklen. In Krisenphasen verschärfen Banken ihre Kreditstandards und verlangen höhere Eigenkapitalquoten. Vorausschauende Investoren berücksichtigen solche Zyklen in ihrer Eigenkapitalplanung.
Zinsentwicklung und Strategie
Das Zinsniveau beeinflusst die optimale Eigenkapitalquote erheblich. Bei niedrigen Zinsen ist Fremdkapital günstig und höhere Verschuldung kann vorteilhaft sein. Bei hohen Zinsen wird Eigenkapital attraktiver und niedrigere Verschuldung ist sinnvoller.
Zinsänderungsrisiken sollten bei der Eigenkapitalplanung berücksichtigt werden. Forward-Darlehen oder längere Zinsbindungsfristen können Planungssicherheit schaffen. Auch flexible Finanzierungsstrukturen ermöglichen Anpassungen an veränderte Marktbedingungen.
Praktische Eigenkapitalberechnung
Vollständige Kostenerfassung
Für die Eigenkapitalplanung müssen alle Kostenfaktoren erfasst werden. Neben Kaufpreis und Nebenkosten können zusätzliche Kosten für Renovierungen, Ausstattung oder unvorhergesehene Reparaturen anfallen. Eine großzügige Kalkulation verhindert Finanzierungslücken.
Auch die laufenden Kosten sollten bei der Eigenkapitalplanung berücksichtigt werden. Verwaltungskosten, Instandhaltungsrücklagen und mögliche Leerstandszeiten belasten die Liquidität. Eine realistische Kostenplanung ist wichtig für nachhaltige Investments.
Szenarien-Analyse
Eine Szenarien-Analyse hilft bei der optimalen Eigenkapitalplanung. Verschiedene Annahmen zu Mietentwicklung, Zinsen, Kosten und Marktentwicklung zeigen die Bandbreite möglicher Ergebnisse. Robuste Eigenkapitalstrukturen funktionieren auch bei ungünstigen Szenarien.
Stress-Tests mit pessimistischen Annahmen zeigen die Belastbarkeit der Finanzierung. Wenn die Investition auch bei ungünstigen Entwicklungen tragbar bleibt, ist die Eigenkapitalausstattung angemessen. Investments, die nur bei optimistischen Annahmen funktionieren, sind riskant.
Eigenkapitalaufbau und Timing
Systematischer Eigenkapitalaufbau
Der Aufbau ausreichenden Eigenkapitals erfordert meist längere Sparperioden und disziplinierte Planung. Verschiedene Sparformen können kombiniert werden: regelmäßige Sparpläne, Bausparverträge oder Wertpapieranlagen. Die Wahl der Sparform sollte zur geplanten Investition passen.
Auch steueroptimierte Sparformen können den Eigenkapitalaufbau beschleunigen. Riester-Renten, betriebliche Altersvorsorge oder andere geförderte Produkte können attraktive Renditen erzielen. Allerdings sind die Verwendungsmöglichkeiten oft eingeschränkt und sollten geprüft werden.
Optimaler Investitionszeitpunkt
Der richtige Zeitpunkt für die Immobilieninvestition hängt von verschiedenen Faktoren ab: ausreichendes Eigenkapital, günstige Marktbedingungen und persönliche Umstände. Zu frühes Investieren mit unzureichendem Eigenkapital kann problematisch werden, zu langes Warten verschenkt Chancen.
Eine realistische Einschätzung der eigenen Situation und Marktbedingungen hilft bei der Timing-Entscheidung. Manchmal ist es besser, auf bessere Gelegenheiten zu warten, als mit zu geringem Eigenkapital zu investieren. Qualität sollte vor Schnelligkeit gehen.
Fehler bei der Eigenkapitalplanung vermeiden
Unterschätzung des Kapitalbedarfs
Ein häufiger Fehler ist die Unterschätzung des tatsächlichen Kapitalbedarfs. Neben den offensichtlichen Kosten für Kauf und Nebenkosten können zusätzliche Ausgaben für Renovierungen, Ausstattung oder unvorhergesehene Reparaturen anfallen. Eine großzügige Kalkulation ist meist besser als eine zu knappe Planung.
Auch die Unterschätzung laufender Kosten und möglicher Leerstandszeiten ist problematisch. Eine Wohnung kann auch nach dem Kauf noch erhebliche Mittel binden. Diese sollten zusätzlich zum Kaufeigenkapital verfügbar sein.
Vernachlässigung der Gesamtfinanzplanung
Immobilieninvestments sollten nicht isoliert betrachtet werden, sondern in die Gesamtfinanzplanung integriert werden. Die Auswirkungen auf Liquidität, andere Investitionen und die Altersvorsorge müssen berücksichtigt werden. Eine ausgewogene Vermögensaufteilung ist meist sinnvoller als die Konzentration auf Immobilien.
Auch die Berücksichtigung zukünftiger Lebensphasen ist wichtig. Familienzuwachs, Berufsänderungen oder andere Lebensveränderungen können den Kapitalbedarf beeinflussen. Eine flexible Eigenkapitalplanung berücksichtigt solche Entwicklungen.
Fazit: Wie viel Eigenkapital für Wohnung als Kapitalanlage?
Der erforderliche Eigenkapitalbedarf für eine Wohnung als Kapitalanlage setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: 20 bis 40 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapitalquote, vollständige Finanzierung der Kaufnebenkosten aus Eigenkapital und ausreichende Liquiditätsreserven für unvorhergesehene Ereignisse. Diese Struktur schafft eine solide Basis für erfolgreiche Immobilieninvestments.
Die optimale Eigenkapitalquote hängt von individuellen Faktoren ab: Risikobereitschaft, Erfahrung, Einkommenssituation und Anlageziele. Höhere Eigenkapitalquoten bieten mehr Sicherheit und bessere Finanzierungskonditionen, können aber die Eigenkapitalrendite begrenzen. Eine ausgewogene Abwägung zwischen Rendite und Risiko ist wichtig.
Eine durchdachte Eigenkapitalplanung berücksichtigt nicht nur die unmittelbaren Kaufkosten, sondern auch langfristige Aspekte wie Marktzyklen, steuerliche Optimierung und Portfolioentwicklung. Mit ausreichendem Eigenkapital, realistischer Planung und professioneller Beratung können Wohnungen als Kapitalanlage einen wertvollen Beitrag zum langfristigen Vermögensaufbau leisten.
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